Produkt Beschreibung
1B-LSD 125mcg Löschblätter
1B-LSD 125mcg Blotters (1-Butanoyl-LSD) ist ein synthetisches Lysergamid und ein Strukturanalogon von LSD.Es enthält eine Butyrylgruppe am Indolstickstoff (Position N1). Es wird hauptsächlich als „Forschungschemikalie“ oder neue psychoaktive Substanz (NPS) angeboten und oft auf Löschpapier (z. B. in 125-µg-Dosen) verkauft. Es ist nicht für die medizinische Anwendung zugelassen und es liegen nur wenige Daten zur Anwendung am Menschen vor.
Pharmakologie und Wirkmechanismus
1B-LSD fungiert größtenteils als Prodrug für LSD. In-vitro- und Tierstudien zeigen, dass die N1-Acylsubstitution die direkte Bindungsaffinität und die Agonistenaktivität an Schlüsselrezeptoren, insbesondere dem Serotoninrezeptor, signifikant reduziert. 5-HT2A Rezeptor (der primäre Vermittler klassischer psychedelischer Effekte). Beispielsweise weist 1B-LSD eine etwa 36-fach geringere Affinität zum 5-HT2A-Rezeptor auf als LSD.
Nach der Einnahme wird 1B-LSD in vivo rasch hydrolysiert (deacyliert), wodurch aktives LSD freigesetzt wird. Diese Umwandlung erklärt die LSD-ähnlichen Verhaltenswirkungen in Nagetiermodellen, wie beispielsweise die Kopfzuckreaktion (HTR), ein Indikator für halluzinogene Aktivität. Bei Mäusen ist 1B-LSD, bezogen auf die molare Konzentration, etwa ein Drittel bis ein Siebtel so potent wie LSD.
LSD (und damit auch die Wirkungen von 1B-LSD nach der Umwandlung) wirkt als partieller Agonist an 5-HT2A-Rezeptoren und zeigt zusätzliche Aktivität an anderen Serotonin-Subtypen (z. B. 5-HT1A, 5-HT2C), Dopaminrezeptoren und adrenergen Rezeptoren. Dies führt zu einer veränderten Glutamatfreisetzung im Kortex, Veränderungen in der Vernetzung von Hirnnetzwerken (z. B. Störung des Ruhezustandsnetzwerks) und den charakteristischen Wahrnehmungs-, emotionalen und kognitiven Wirkungen von Psychedelika.
PharmakokinetikFür 1B-LSD liegen nur wenige direkte Daten aus Humanstudien vor. Studien an eng verwandten Substanzen wie 1P-LSD zeigen jedoch eine rasche Umwandlung zu LSD nach oraler Einnahme mit nahezu vollständiger Bioverfügbarkeit des entstehenden LSD. Die Wirkung von LSD selbst setzt nach 30–90 Minuten ein, erreicht ihren Höhepunkt nach etwa 2–3 Stunden und hält 8–12 Stunden an. Die Plasmahalbwertszeit beträgt etwa 3–5 Stunden. Ähnliche Wirkungsprofile werden auch für 1B-LSD erwartet.
Subjektive Effekte
Nutzerberichte und Tierversuche deuten auf Effekte hin, die denen von LSD sehr ähnlich sind, darunter visuelle Verzerrungen, veränderte Denkmuster, Zeitdilatation, Euphorie oder Angstzustände und potenziell Ich-Auflösung bei höheren Dosen. Die Stärke von 125 µg auf einem Blotter ist eine gängige Dosis für Freizeit- und Forschungszwecke und in ihrer Wirkungsstärke vergleichbar mit einer moderaten LSD-Dosis nach der Umwandlung (wobei die individuelle Hydrolyseeffizienz variieren kann). Wirkungseintritt und -dauer dürften denen von LSD sehr ähnlich sein.
Sicherheitsprofil
Die physiologische Sicherheit von LSD ist bei üblichen Dosen hoch.Trotz jahrzehntelangen Gebrauchs sind keine direkten Todesfälle durch LSD-Überdosierung dokumentiert. Die geschätzte letale Dosis ist extrem hoch (ca. 100 mg, das entspricht dem 1000-Fachen einer üblichen Freizeitdosis). Akute Wirkungen umfassen einen leichten Anstieg von Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur, Pupillenerweiterung sowie möglicherweise Übelkeit oder Kieferverspannungen.
Speziell für 1B-LSDSicherheitsdaten sind spärlich. In-silico-Toxizitätsbewertungen (computergestützte Vorhersagen) weisen auf ein moderates potenzielles hämatotoxisches Risiko und ein gewisses Risiko für Kardiotoxizität (hERG-Kanalhemmung) hin, ähnlich wie bei anderen N1-acylierten Analoga. Diese Ergebnisse sind jedoch prädiktiv und nicht am Menschen bestätigt. Risiken für die Lunge oder andere Organe wurden ebenfalls modelliert, sind aber klinisch nicht verifiziert.
Die Hauptrisiken sind psychologischer und verhaltensbedingter Natur.:
- Akute Angstzustände, Panikattacken, Paranoia oder „Horrortrips“.
- Mögliche Auslösung oder Verschlimmerung bestehender psychischer Erkrankungen (z. B. Psychose, Schizophrenieanfälligkeit).
- Halluzinogen-induzierte persistierende Wahrnehmungsstörung (HPPD) – seltene, anhaltende Sehstörungen.
- Beeinträchtigtes Urteilsvermögen, das zu Unfällen oder riskantem Verhalten führt.
Unbekannte und VorbehalteDa es sich um eine Forschungschemikalie handelt, sind Reinheit, genaue Dosierung und Langzeitwirkungen ungewiss. Schwankungen bei der Hydrolyse können zu einer uneinheitlichen LSD-Exposition führen. Wechselwirkungen mit anderen Substanzen (z. B. SSRIs, Stimulanzien, Alkohol) sind unzureichend erforscht, könnten aber die Risiken erhöhen. Es gibt keine etablierten medizinischen Anwendungsgebiete, und es ist nicht mit regulierten Arzneimitteln gleichzusetzen.
Rechtsstatus ist unterschiedlich: In einigen Rechtsordnungen ist es nicht gelistet, kann aber unter Analoggesetze fallen, wenn es für den menschlichen Konsum bestimmt ist; in anderen ist es kontrolliert oder verboten (z. B. nach den Gesetzen über psychoaktive Substanzen in Großbritannien).
Fazit1B-LSD scheint seine Wirkung primär durch die metabolische Umwandlung in LSD zu entfalten und weist ein ähnliches pharmakologisches und emotionales Profil auf, jedoch mit etwas geringerer Potenz. Während LSD für seine geringe physiologische Toxizität bekannt ist, birgt 1B-LSD aufgrund begrenzter Humanstudien, potenzieller Verunreinigungen und vorhergesagter toxikologischer Signale Unsicherheiten. Der Konsum ist mit erheblichen rechtlichen, gesundheitlichen und psychischen Risiken verbunden. Diese Informationen dienen ausschließlich der Information und sollen nicht zum Konsum anregen. Bei Fragen konsultieren Sie bitte wissenschaftliche Literatur und medizinisches Fachpersonal.
Weitere Informationen
| Menge | 5, 10, 25, 50, 100 |
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