Produkt Beschreibung
Dihydrocodein
Dihydrocodein: Wirksames verschreibungspflichtiges Opioid zur Linderung mäßiger bis starker Schmerzen
Dihydrocodein DHC (auch bekannt als DHC) ist ein halbsynthetisches Opioid-Analgetikum zur Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen, wenn nicht-opioide Schmerzmittel nicht ausreichend wirken. Es ist etwa doppelt so stark wie Codein und blockiert Schmerzsignale im zentralen Nervensystem. Gängige Handelsnamen sind: DHC Continuous, DF118 Forteund verschiedene generische Formulierungen.
Es ist als Tablette mit sofortiger Wirkstofffreisetzung (üblicherweise 30 mg), als Retardtablette (60 mg, 90 mg, 120 mg) und gelegentlich auch als Lösung oder Injektionslösung erhältlich. In manchen Regionen werden niedriger dosierte Varianten bei anhaltendem Reizhusten eingesetzt, hauptsächlich wird es jedoch zur Schmerzbehandlung verschrieben.
Wichtiger HinweisDihydrocodein ist ein verschreibungspflichtiges Medikament (In Großbritannien unterliegt es der Betäubungsmittelklasse B) aufgrund seines Abhängigkeits-, Toleranz- und Missbrauchspotenzials. Es darf nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
Wie Dihydrocodein wirkt
Dihydrocodein bindet an Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark, verändert die Schmerzwahrnehmung und wirkt beruhigend. Präparate mit sofortiger Wirkstofffreisetzung wirken in der Regel innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden, während Retardpräparate über 12 Stunden eine anhaltende Schmerzlinderung bieten.
Hauptmerkmale und Vorteile
- Starke Schmerzlinderung — Wirksam bei postoperativen Schmerzen, Verletzungen, chronischen Erkrankungen und krebsbedingten Schmerzen.
- Flexible Formulierungen — Sofortige und verzögerte Freisetzungsoptionen für die kurzfristige oder kontinuierliche Verwaltung.
- Doppelte Verwendung — Wird manchmal bei starkem Husten oder Atemnot (Dyspnoe) nach Rücksprache mit einem Facharzt verschrieben.
- Nachgewiesene Erfolgsbilanz — Ein seit langem etabliertes Medikament mit gut dokumentierter klinischer Anwendung.
Empfohlene Dosierung (Erwachsene)
- Sofort freisetzend (z. B. 30-mg-Tabletten)30 mg alle 4–6 Stunden nach Bedarf. Maximal 240 mg pro Tag.
- Retardformulierung: 60–120 mg alle 12 Stunden (vom Arzt anzupassen).
- Die Dosierung muss individuell angepasst werden. Ältere Patienten oder Patienten mit Nieren-/Leberproblemen benötigen niedrigere Dosen.
- Verwenden Sie die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum.
Nicht geeignet für Nicht für Kinder unter 12 Jahren oder bestimmte Jugendliche geeignet. Während der Schwangerschaft/Stillzeit nur nach ärztlicher Anweisung anwenden.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen sind:
- Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen
- Verstopfung
- Übelkeit oder Erbrechen
- Trockener Mund
- Kopfschmerzen
Zu den schwerwiegenden Risiken gehören Atemdepression, schwere allergische Reaktionen, Toleranzentwicklung, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen bei Langzeitanwendung.
Wichtige Sicherheitsinformationen
- SuchtrisikoLängerer Gebrauch kann zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen.
- WechselwirkungenGefährlich bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder anderen Opioiden.
- Fahren & MaschinenKann erhebliche Schläfrigkeit verursachen – bei entsprechender Beeinträchtigung vermeiden.
- Rechtlicher StatusErfordert ein gültiges Rezept. Kaufen Sie nicht von nicht regulierten Anbietern.
- Halten Sie sich beim Absetzen stets an den von Ihrem Arzt vorgegebenen Ausschleichplan, um Entzugserscheinungen zu minimieren.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Vor der Anwendung und insbesondere wenn die Schmerzen anhalten oder sich verschlimmern oder wenn Atembeschwerden, schwere Verstopfung oder Anzeichen einer Überdosierung auftreten, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Dihydrocodein bleibt eine wertvolle Option für eine effektive Schmerztherapie, wenn sie verantwortungsvoll unter professioneller Anleitung im Gesundheitswesen angewendet wird.
Diese Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Lesen Sie stets die Packungsbeilage, konsultieren Sie einen qualifizierten Arzt oder Apotheker und beachten Sie die geltenden Gesetze bezüglich Betäubungsmitteln.



