Produkt Beschreibung
Oxandrolon
Oxandrolonallgemein bekannt unter Markennamen wie Anavar oder Oxandrin, ist ein synthetisches anabol-androgenes Steroid (AAS), das von Dihydrotestosteron (DHT) abgeleitet ist. Es wurde erstmals in den 1960er Jahren von Searle Laboratories (heute Teil von Pfizer) synthetisiert und ist eines der mildesten oralen Steroide, die erhältlich sind.
Wichtige chemische und pharmakologische Fakten
- Chemische Formel: C₁₉H₃₀O₃
- Molekulargewicht: 306,44 g/mol
- Halbwertszeit: 9–10 Stunden (orale Darreichungsform)
- Mechanismus der AktionBindet an Androgenrezeptoren im Muskel- und Knochengewebe und fördert so die Proteinsynthese, die Stickstoffretention und die Bildung roter Blutkörperchen. Es besitzt eine hohe anabole Wirkung (322–630) und eine niedrige androgene Wirkung (24), wodurch es im Vergleich zu Testosteron seltener zu Vermännlichungserscheinungen führt.
HinweiseDiese Eigenschaften sind in pharmakologischen Studien, wie beispielsweise in solchen, gut dokumentiert. Zeitschrift für klinische Endokrinologie und Stoffwechsel (z. B. eine Studie aus dem Jahr 2004, die seine Wirksamkeit bei Muskelschwund ohne starke Virilisierung belegt).
Zugelassene medizinische Anwendungen
Oxandrolon ist von der FDA zugelassen für:
- Förderung der Gewichtszunahme nach Operationen, bei chronischen Infektionen oder schweren Traumata.
- Ausgleich des Proteinkatabolismus bei Verbrennungen oder Osteoporose.
- Behandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern (z. B. Turner-Syndrom) aufgrund der minimalen Auswirkungen auf die Wachstumsfugen.
- Linderung von Knochenschmerzen bei Osteoporose.
Dosierung (medizinisch)Üblicherweise 2,5–20 mg/Tag für Erwachsene, aufgeteilt in mehrere Dosen; niedrigere Dosis für Kinder. Immer unter ärztlicher Aufsicht.
HinweiseFDA-Zulassung seit 1964, unterstützt durch klinische Studien wie eine Studie aus dem Jahr 1997. Annalen der Chirurgie Dies belegt einen Zuwachs von 20–40 % an fettfreier Körpermasse bei Verbrennungspatienten.
Nichtmedizinische/Performance-Nutzung
Bodybuilder und Athleten missbrauchen es für:
- Schneidzyklen: Erhält die Muskulatur bei Kaloriendefizit, verbessert die Durchblutung und steigert die Kraft leicht.
- StapelOft in Kombination mit Testosteron oder Winstrol.
Typische Missbrauchsdosierung: 20–80 mg/Tag (Männer), 5–20 mg/Tag (Frauen) über einen Zeitraum von 6–8 Wochen.
Hinweise: Beobachtungsdaten von Britische Zeitschrift für Sportmedizin (Studien aus den 2010er Jahren) bringen seine Beliebtheit mit der geringen Wasserretention und Lebertoxizität im Vergleich zu anderen oralen Präparaten in Verbindung.
Nebenwirkungen und Risiken
| Kategorie | Gemeinsame Auswirkungen | Ernsthafte Risiken |
|---|---|---|
| Leber | Leichte Erhöhung der Enzymwerte (es ist 17-alpha-alkyliert, daher lebertoxisch) | Peliosis hepatis, Tumore (selten bei niedrigen Dosen) |
| Hormonell | Testosteronunterdrückung, Cholesterinungleichgewicht (senkt HDL) | Gynäkomastie, Haarausfall, Akne (dosisabhängig) |
| Herz-Kreislauf | Blutdruckanstieg | Atheroskleroserisiko |
| Frauenspezifisch | Vertiefung der Stimme, Vergrößerung der Klitoris | Menstruationsunregelmäßigkeiten |
| Andere | Übelkeit, Kopfschmerzen | Abhängigkeit bei chronischem Konsum |
HinweiseEine Metaanalyse aus dem Jahr 2018 in Steroide journal reviewed 20+ studies, finding liver toxicity in <5% at <40 mg/day but rising sharply higher. Long-term use correlates with 2–3x cardiovascular risk per WHO data.
Rechtmäßigkeit
- US: Betäubungsmittel der Liste III (verschreibungspflichtig; ohne Rezept illegal).
- Vereinigtes Königreich/EU: Klasse C (Besitz legal, Weitergabe illegal).
- Sport: Von der WADA verboten (nachweisbar 3–4 Wochen nach der Anwendung).
Hinweise: Seit 1990 unterliegt es der Einstufung durch die DEA gemäß dem Anabolic Steroid Control Act; die WADA-Verbotsliste wird jährlich aktualisiert.
Erkennung und Alternativen
- Urintest: Metaboliten sind nach 3–4 Wochen nachweisbar.
- Rechtliche Alternativen: SARMs wie Ostarine (weniger reguliert, ähnliche Wirkungen, aber nicht für den Menschen zugelassen) oder natürliche Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Kreatin, Protein).
VorsichtNicht zur Selbstmedikation. Bei berechtigtem Bedarf konsultieren Sie bitte einen Arzt – Blutuntersuchungen sind unerlässlich, um die Blutfettwerte und die Leberfunktion zu überwachen. Missbrauch kann zu dauerhaften Schäden führen.



