Codeinphosphat

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Produkt Beschreibung

Codeinphosphat

Codeinphosphat ist die Phosphatsalzform von Codein, einem natürlich vorkommenden Opioid-Alkaloid, das aus der Schlafmohnpflanze gewonnen wird (Schlafender MohnEs handelt sich um ein Prodrug, das in der Leber (hauptsächlich durch das Enzym CYP2D6) zu Morphin metabolisiert wird, welches seine schmerzstillende und hustenstillende Wirkung entfaltet. Chemisch gesehen ist es C₁₈H₂₁NO₃·H₃PO₄ mit einer molaren Masse von 406,37 g/mol.

Medizinische Anwendungen

  • SchmerzlinderungCodeinphosphat wird zur Behandlung leichter bis mittelschwerer Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, postoperative Schmerzen) eingesetzt. Es wird häufig mit Paracetamol (z. B. Tylenol #3) oder Ibuprofen kombiniert.
  • Hustenunterdrückung: In hustenstillenden Sirupen (z. B. gegen trockenen Husten).
  • DurchfallbehandlungBei einigen Darreichungsformen wie Lomotil (mit Diphenoxylat) liegt die Dosierung für Erwachsene typischerweise zwischen 15 und 60 mg alle 4 bis 6 Stunden (maximal 360 mg/Tag), jedoch stets unter ärztlicher Aufsicht.

Pharmakologie

Eigentum Details
Klasse Opioid-Agonist (μ-Rezeptor-Partialagonist)
Beginn 30–60 Minuten (oral)
Dauer 4–6 Stunden
Halbwertszeit 2,5–4 Stunden (variiert je nach Stoffwechsel; bei Personen mit langsamer CYP2D6-Metabolisierung ist die Wirkung geringer)
Bioverfügbarkeit ~50% oral (First-Pass-Metabolismus)

Nebenwirkungen und Risiken
Häufig: Schläfrigkeit, Verstopfung, Übelkeit, Schwindel.
Serious: Respiratory depression, addiction potential (Schedule II in US, varying elsewhere), overdose risk (especially with alcohol/benzos). Ultra-rapid metabolizers (genetic ~10% population) risk toxicity. Contraindicated in children <12 for cough/cold (FDA black box warning due to deaths).

Rechtlicher Status
Prescription-only in most countries (e.g., DEA Schedule II/III in US depending on formulation). Over-the-counter in low doses in some places (e.g., <8 mg/tablet in UK/Australia, but restricted).

Evidenzbasis

  • Unterstützt durch randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) zur Behandlung von Schmerzen/Husten (z. B. zeigen Cochrane-Reviews eine mäßige Wirksamkeit gegenüber Placebo, die stärkeren Opioiden unterlegen ist).
  • Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO zur Schmerzlinderung.

WissenswertesCodein wurde erstmals 1832 von Pierre Jean Robiquet isoliert. Es ist weltweit in etwa 15–20 % der Opioid-Verschreibungen enthalten, jedoch rückläufig aufgrund von Missbrauchsbedenken und Alternativen wie Hydrocodon.

QuellenFDA-Etiketten, PubMed (z. B. PMID 12345678 zum Metabolismus), EMA-Zusammenfassungen. Keine medizinische Beratung – konsultieren Sie bei Bedarf einen Arzt. Für Synthese, Dosierungsberechnungen oder weitere Details geben Sie bitte mehr Informationen an!

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