Demerol 100 mg

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Produkt Beschreibung

Demerol 100 mg

 Demerol 100 mg ist ein Markenname für MeperidinhydrochloridEs handelt sich um ein synthetisches Opioid-Analgetikum (Schmerzmittel) aus der Gruppe der Phenylpiperidine. Die 100-mg-Dosis bezieht sich auf eine gängige Tabletten-, Injektions- oder Sirupstärke zur Linderung mäßiger bis starker Schmerzen. In den USA unterliegt es aufgrund seines hohen Missbrauchspotenzials und der Suchtgefahr der Betäubungsmittelverordnung der Kategorie II.

Hauptverwendungszwecke (FDA-zugelassen):

  • Kurzfristige Behandlung von mäßigen bis starken akuten Schmerzen (z. B. nach Operationen, Verletzungen).
  • Manchmal wird es als Prämedikation vor der Narkose oder zur Linderung von Wehenschmerzen eingesetzt (heutzutage jedoch seltener aufgrund sichererer Alternativen).
  • Nicht empfohlen bei chronischen Schmerzen aufgrund von Risiken wie Toleranzentwicklung und Toxizität durch einen Metaboliten namens Normeperidin.

So funktioniert es:

  • Wirkt im zentralen Nervensystem als Mu-Opioid-Rezeptor-Agonist, blockiert Schmerzsignale und erzeugt Euphorie/Sedierung.
  • Wirkungseintritt: 15-30 Minuten (oral); maximale Wirkung: 1-2 Stunden; Wirkungsdauer: 2-4 Stunden.
  • Halbwertszeit: ca. 2-5 Stunden (länger bei älteren Menschen/Niereninsuffizienz).

Dosierung Leitlinien (Erwachsene, gemäß gängigen medizinischen Nachschlagewerken wie Lexicomp/UpToDate):

Route Übliche Anfangsdosis Maximale Tagesdosis Notes
Oral 50-150 mg alle 3-4 Stunden 600 mg Tabletten/Sirup; Nahrung lindert Übelkeit.
IM/IV 50-100 mg alle 3-4 Stunden 400 mg (i.m.), 600 mg (i.v.) Injektionen zur schnellen Linderung; die intravenöse Gabe muss langsam erfolgen, um eine Atemdepression zu vermeiden.
Ältere Menschen/Nieren Um 25-50 % reduzieren Untere Grenzwerte Eine Anreicherung von Normeperidin birgt das Risiko von Krampfanfällen.

Befolgen Sie stets die Anweisungen des Arztes; nehmen Sie keine Selbstkorrekturen vor.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Leichte Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Schwindel, Übelkeit, Verstopfung, Schwitzen.
  • Schwerwiegend: Atemdepression, niedriger Blutdruck, Krampfanfälle (durch Normeperidin, insbesondere bei einer Anwendungsdauer von >48 Stunden), Serotonin-Syndrom (bei gleichzeitiger Anwendung mit SSRIs/MAOIs).

Warnhinweise und Risiken (Black Box der FDA):

  • ÜberdosisKann zu Koma und Atemstillstand führen – Naloxon hebt dies auf.
  • Abhängigkeit/ - EntzugHohes Risiko; nach längerer Anwendung ein abruptes Absetzen vermeiden.
  • Kontraindikationen: Nicht anwenden bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern (innerhalb von 14 Tagen), bei schweren Atemwegserkrankungen, akutem Asthma oder paralytischem Ileus.
  • Arzneimittelwechselwirkungen: Verstärkt die Wirkung von ZNS-dämpfenden Mitteln (Alkohol, Benzodiazepine, andere Opioide); Risiko einer QT-Verlängerung.
  • SchwangerschaftKategorie C; nur anwenden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt (Absetzen bei Neugeborenen möglich).

Beweise & Fakten:

  • Wirksamkeit: Laut Cochrane-Reviews wirksam bei akuten Schmerzen, jedoch Morphin bei starken Schmerzen unterlegen und langfristig riskanter (Normeperidin-Toxizität wurde in Studien wie z. B. dokumentiert). NEJM Fälle aus den 1980er Jahren).
  • Rückgang der Anwendung: Die CDC-Richtlinien (2022) bevorzugen Nicht-Opioide; der Meperidin-Gebrauch ist in Krankenhäusern seit den 2000er Jahren aufgrund sichererer Alternativen wie Morphin/Hydromorphon um 90 % zurückgegangen.
  • Straßenwert/Missbrauch: ~1-5 US-Dollar pro 100-mg-Pille (DEA-Daten); wird oft wegen Euphorie missbraucht.

Dies ist kein medizinischer Rat.—Bei Fragen zur Anwendung vorab einen Arzt oder Apotheker konsultieren. Bei Anzeichen einer Überdosierung (langsame Atmung, Bewusstlosigkeit) sofort den Notruf wählen.

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