
Oxycontin 80 mg
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Produkt Beschreibung
Oxycontin 80 mg
Oxycodon bereits 80 mg ist eine Markenformulierung mit verlängerter Wirkstofffreisetzung von Oxycodonhydrochlorid, ein starkes Opioid-Analgetikum. Die Stärke von 80 mg gehört zu den höheren Dosen und wird typischerweise zur Behandlung schwerer, chronischer Schmerzen (z. B. Tumorschmerzen oder postoperative Schmerzen) bei opioidtoleranten Patienten verschrieben. Es ist für 12-Stunden-Dosierung zur kontinuierlichen Schmerzlinderung, nicht zur sofortigen Schmerzlinderung wie bei Durchbruchschmerzen.
Wichtigste Fakten und Beweise
- PharmakologieOxycodon ist ein halbsynthetischer Opioidagonist, der an µ-Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark bindet und die Schmerzwahrnehmung verändert. Die Retardformulierung (seit 2010 missbrauchssichere Formulierung) verwendet eine Polymermatrix, um die Auflösung zu verlangsamen und so das Risiko des Zerkleinerns oder Schnupfens zu verringern. Maximale Plasmaspiegel werden etwa 3 Stunden nach der Einnahme erreicht; die Halbwertszeit beträgt 4,5 Stunden (Quelle: FDA-Verschreibungsinformationen, Purdue Pharma).
- Dosierungsrichtlinien (von der FDA zugelassenen Kennzeichnung):
| Patiententyp | Anfangsdosis | Titration | Max. täglich |
|---|---|---|---|
| Opioid-naiv | Nicht empfohlen (verwenden Sie niedrigere Dosierungen wie 10-20 mg). | Alle 1-2 Tage um 25-50 % erhöhen. | 80 mg (aufgeteilt auf 2 x täglich) |
| Opioidtolerant | 40-80 mg alle 12 Stunden | Anpassung je nach Schmerz/Reaktion | Kein striktes Maximum; genaue Überwachung erforderlich. |
- 80 mg Details: Green-colored, round tablet (OP 80 imprint). Equivalent to ~120mg oral morphine daily when dosed BID. Not for children under 11 or <50kg.
- Klinische WirksamkeitStudien (z. B. die NEJM-Studie von 2003) zeigen, dass es bei toleranten Patienten die Werte für chronische Schmerzen im Vergleich zu Placebo um 30-50 % senkt, aber es entwickelt sich schnell eine Toleranz (innerhalb von Wochen).
Risiken und Nebenwirkungen
Hochdosierte Dosen wie 80 mg tragen erhebliche Risikenuntermauert durch Daten der CDC und Warnhinweise der FDA:
- ÜberdosisDie Haupttodesursache ist die Atemdepression. Die letale Dosis liegt bei unerfahrenen Anwendern bei etwa 200 mg (siehe Äquivalenzrechner wie den der CDC). Naloxon hebt die Wirkung auf.
- Häufige Nebenwirkungen (Inzidenz >10%): Verstopfung (40-60%), Übelkeit (23%), Schläfrigkeit (23%), Juckreiz (15%).
- Ernsthafte Risiken:
| Risiko | Inzidenz/Evidenz | Minderung |
|---|---|---|
| Sucht/Abhängigkeit | 8-12 % bei chronischen Konsumenten (JAMA 2014 Metaanalyse) | Screening mit Opioid-Risikobewertungsinstrument; langsames Ausschleichen |
| Atemversagen | 1-2 % Krankenhausaufenthalte (pro 10.000 Rezepte, FDA) | SpO2 überwachen; Alkohol/Benzos vermeiden |
| Hyperalgesie | Paradoxe Schmerzzunahme (Tier-/Humanstudien, Pain 2017) | Bei Verdacht auf Opioide die Medikation rotieren. |
| Neonatale Abstinenz (Schwangerschaft) | Kategorie C; wenn möglich vermeiden | Niedrigste wirksame Dosis verwenden |
- MissbrauchspotenzialDie vor 2010 verwendeten Versionen wurden für einen schnellen Rausch zerkleinert (z. B. „Oxy 80s“, Straßenpreis 40–80 $ pro Pille, laut DEA-Berichten). Die neu formulierte Version geliert beim Zerkleinern, intravenöser Missbrauch kommt aber weiterhin vor.
Hinweise zu Regulierung und Rücknahme
- Kontrollierte SubstanzAnlage II (hohes Missbrauchspotenzial, DEA). Verschreibungspflichtig; Wiederholungsrezepte nur mit ärztlicher Genehmigung erhältlich.
- WiderrufsrechtEin abrupter Abbruch verursacht grippeähnliche Symptome (Angstzustände, Schweißausbrüche, Durchfall), die nach 72 Stunden ihren Höhepunkt erreichen. Die Dosis sollte wöchentlich um 10-25 % reduziert werden (ASAM-Richtlinien).
- Wechselwirkungen: Die Wirkung wird durch CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol) verstärkt; gleichzeitige Anwendung mit MAO-Hemmern vermeiden.
Aktueller Kontext
Die nach 2010 erfolgte Rezepturänderung reduzierte die Missbrauchsraten um 75 % (JAMA 2017), trug aber zur Opioidkrise bei (z. B. Purdues Vergleich in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar, 2020). Alternativen: Fentanylpflaster, Buprenorphin zur Erhaltungstherapie.
HaftungsausschlussDies sind Fakteninformationen der FDA, CDC und aus Fachzeitschriften (z. B. PubMed). Sie stellen keine medizinische Beratung dar – konsultieren Sie einen Arzt. Missbrauch kann tödlich sein. Bei Bedarf können Sie sich an Hilfsangebote wie die SAMHSA-Helpline (1-800-662-HELP) wenden.
Weitere Informationen
| Menge | 28, 56, 84 |
|---|
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